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Quer durch Deutschland am langen Wochenende

 Das lange Wochenende zum Tag der Deutschen Einheit wurde von den RunArtist Athleten genutzt, um an verschiedenen Events verteilt in der Republik teilzunehmen.

 

Den Anfang machte am 3. Oktober Sascha Körtner, der, wie jedes Jahr an diesem Tag, nach Hamburg zum Köhlbrandbrückenlauf fuhr. Es war die 15. Ausgabe des beliebten Laufes, zum 14. Mal war Sascha am Start – nur einmal, während der Pandemie musste er passen. Damals wurde der Lauf in den Dezember verschoben. Die Bedingungen waren diesmal fast perfekt, Sonne, angenehme Temperaturen, aber auch ein wenig Wind. Seine Vorbereitung zu diesem Lauf war nicht optimal, das eigene Haus verlangt viel Zeit. Also hieß es diesmal, locker laufen und gesund ins Ziel kommen. Der Start erfolgte dann auch ziemlich entspannt und, wie jedes Jahr, fordert die Steigung die Beine heraus. Oben angekommen wird man mit einem beeindruckenden Ausblick über den Hamburger Hafen belohnt. Ein Ausblick, der diesen Lauf so einzigartig macht. Nach dem Wendepunkt ging es die Brücke von der anderen Seite wieder hinauf, bevor der lange Abstieg ins Ziel wartete. Nach 1:13:32 Stunden hatte Körtner die 12,3 Kilometer erfolgreich gemeistert – und den Lauf sprichwörtlich „in den Hafen gebracht“. Ziel erreicht und natürlich, nach dem Köhlbrandbrückenlauf ist vor dem Köhlbrandbrückenlauf, 2026 geht es wieder an den Start.

Zu ihrem persönlichen Jahresabschluss gingen Nicole Wagenknecht und Christian Sonnenburg beim Halbmarathon in Rahmen des Magdeburg Marathons an den Start. Endlich unter 1:50 Stunden, so ihr Ziel. Die Voraussetzungen waren gut, viel Sonne, wenig Wind. Beide waren überrascht, wie gut es lief, trotz des nicht optimalen Trainingsstands. Sie liefen zusammen, konnten ein konstantes Tempo halten und kamen dann in der Wunschzeit von 1:49:42 Stunden ins Ziel. Für Nicole war das Platz 35 in der Frauenwertung und Platz fünf ihrer Altersklasse, für Christian Platz 326 in der Männerwertung und 38 in der Altersklasse.

In Köln, wo der Marathon gelaufen wurde, war das Wetter nicht so gut. Am Samstag musste der Kinderlauf abgesagt werden und der Veranstalter befürchtete, dass die Veranstaltung am Sonntag aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse ist Wasser fallen könnte. Doch so weit kam es nicht und so konnte sich Jessica Fehlau ihren Traum erfüllen und dort ihren ersten Marathon laufen. 

Wenn man Marathon laufen will und die Möglichkeit besteht, diesen in seiner Lieblingsstadt zu laufen, nimmt man dies natürlich wahr. Beim letzten Vereinstraining war sie noch unsicher, zu dem auch noch ihre Trainingspartnerin Lena Bönig, mit der sie auch in Köln laufen wollte, ausgefallen ist. „Ich muss nun allein laufen und bin noch nie weiter als 25 Kilometer gelaufen!“ Die Strategie, die sie zusammen mit Trainer Kaschura ausgeklügelt hatte, um unter fünf Stunden zu bleiben, ging mehr als auf. Sie wurde von den begeisterten Zuschauern an der Strecke förmlich über die 42,195 km getragen, mit konstanten Durchschnittszeiten über die 5 km Abschnitte, und kam nach 4:37:02 Stunden ins Ziel. Eine Zeit, die für sie vor dem Lauf unvorstellbar war. Das wurde dann mit ihrer Trainingspartnerin, die zur Unterstützung an der Strecke stand, gebührend gefeiert.  

Nächster Stopp Bremen Marathon - dort wollte Daniela Klingspor eine neue Bestzeit im Halbmarathon angehen, also unter 2:20 Stunden. Dafür hatte sie trainiert und war guten Mutes, doch Sturmflutwarnung, Windböen bis 60 km/h, kurzfristige Streckenverlegung wegen Hochwasser, keine optimalen Bedingungen. "Bis Kilometer 14 lief alles geschmeidig, doch dann, an der Weser, voll gegen den Wind." Das war es mit der Bestzeit, aber nun hieß das Ziel unter 2:30. Dieses wurde dann mit 2:29:10 Stunden auch erreicht. So wird die Bestzeit dann beim nächsten Halbmarathon fallen.

Die kürzeste Anreise hatten fünf RunArtist Läuferinnen nach Ovenhausen. Dort starteten sie beim Herbstwaldlauf, einem Wertungslauf zum Hochstift Cup. Für Kerstin Greiwe waren die 5 Kilometer angesagt. Dort traf sie wieder auf ihre liebste "Laufkonkurrentin" Katrin Stirnberg vom 7CRun Team. Dieser Lauf konnte an der Punktzahl in der Gesamtwertung zum Hochstift Cup nichts mehr ändern, so gingen beide ohne Zeitdruck an den Start. Während die anderen loshetzten, konnten sie gemächlich angehen, den Anstieg und den Herbstwald genießen. Zeitgleich, nach 20:50 Minuten, kamen sie als Dritte und Vierte ins Ziel. Später meinte Kerstin: "Ich bin froh, dass ich Katrin kennengelernt habe. So konnten wir viele gemeinsame Kilometer zusammenlaufen, uns gegenseitig fordern und motivieren. Das gemeinsam gewachsene Ziel, oben aufs Treppchen, haben wir erreicht". 

Superschnell auf der rutschigen Strecke war an diesem herbstlichem Nachmittag Sina Bertram, die sich für die 10 km entschied, . Es gab auf der Strecke einige Stürze. Sina blieb standhaft, sie musste nur Helena Kleck (TuS Amelunxen) ziehen lassen, kam nach 47:54 Minuten als Zweite ins Ziel.

Melanie Behringer ging in Ovenhausen an den Start, damit sie bei dem nassen, windigen Herbstwetter überhaupt nach draußen kommt. Sie will in der nächsten Woche in München Marathon laufen und ging es auf dem rutschigen Geläuf vorsichtig an - bloß kein Sturz. Trotzdem lief sie mit 50:21 Minuten eine klasse Zeit, verpasste damit nur knapp den Sprung aufs Treppchen, wurde Vierte und Altersklassensiegerin.

Christina Stoller hatte nicht nur mit dem Matsch, sondern auch mit dem Anstieg zu kämpfen. Sie erkämpfte sich in 53:32 Minuten den dritten Platz in ihrer Altersklasse und Platz 11 in der Frauenwertung.

Zusammen mit ihrer Tochter ging Claudia Baumgardt an den Start. Nach einem guten Lauf hat sie mit der Zeit von 58:25 ihre Altersklasse überlegen gewonnen. In der Gesamtwertung kam sie auf den 13. Platz

Leider gab es in der Organisation, bei der Streckenführung, bei den sanitären Anlagen und den Duschen einige Probleme, die dort sonst nicht üblich sind und sicher bei der nächsten Veranstaltung nicht wieder auftreten werden. Eine Siegerehrung konnte leider auch nicht durchgeführt werden.

 Sascha sascha1 koeln1 koeln2 Bremen Ovenhausen Magdeburg       

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Veröffentlichung

Mi, 08. Oktober 2025

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