Siege in Ovenhausen, Bad Driburg – Spitzenleistung in Hannover
Berglauf in Ovenhausen: Gesamtsieg für Stella Kaschura und starkes
Rennen von Jan Kaschura
Nach den vielen heißen Tagen herrschten beim Berglauf in Ovenhausen mit angenehmen 20° C ideale Laufbedingungen. Der RunArtist wurde dort durch Stella und Jan Kaschura vertreten.
Wie gewohnt ging Stella Kaschura das Rennen zunächst moderat an, ehe sie nach 1,2 Kilometern ihr optimales Tempo fand. Von da an begann der Spaß: Sie überholte die zweitplatzierte Läuferin sowie einige männliche Teilnehmer und nahm die bis dahin Führende, ein junges Mädchen, ins Visier. Bei Kilometer 2 zog sie vorbei und lief, was die Beine bei der giftigen Steigung noch hergaben. Rund 500 Meter vor dem Ziel, wo der Kurs kurz flach wurde, legte sie noch einmal einen Gang zu. Ihr Ehemann Jan, der das Ziel
bereits erreicht hatte, kam ihr entgegen, und gemeinsam liefen sie ins Ziel. Stella sicherte sich nach 17:41 Minuten den Gesamtsieg bei den Frauen.
Jan Kaschura nutzte den Lauf im Rahmen seiner Vorbereitung, um seine 5000-Meter-Bestzeit zu knacken. Nach einer Urlaubsphase und leichter körperlicher Unwohlsein fühlte er sich dennoch stark genug für den Sieg. Bis Kilometer 2,5 sah es gut aus, doch dann musste er Christoph Dohmann und Carsten Siepler passieren lassen. In einem engen Finale sicherte er sich in 12:32 Minuten den dritten Platz – nur 8 Sekunden hinter Siepler und 21 Sekunden hinter Sieger Dohmann. Zufrieden mit dem Formtest blickt Kaschura nun optimistisch auf das anstehende 5000-Meter-Rennen in Brakel.
Hannover Backyard Ultra: 100,56 Kilometer im Zeichen der Geselligkeit
Für Dauerstarterin Melanie Behringer ging es am Wochenende nach Hannover zum 1. Hannover Backyard Ultra. Dieses Format fordert Athleten auf besondere Weise: Statt einer festen Distanz wird jede Stunde eine Runde von 6,706 Kilometern gestartet. Wer die Runde nicht innerhalb der Stunde absolviert oder aufgibt, scheidet aus („DNF“). Am Ende gewinnt die Person, die als Einzige übrigbleibt.
Behringer schätzt diese Disziplin vor allem wegen des geselligen Miteinanders:
„Beim Quasseln verfliegen die Kilometer einfach schneller, vor allem auf der langen Geraden.“ Im Georgengarten war einiges geboten – von Junggesellinnenabschieden und Hochzeiten über Yoga-Sessions bis hin zu Jamaika-Partys und magischen Stuhlkreisen. Mit einer gesunden Mischung aus Motivation, Ausdauer und guter Laune absolvierte sie 15 Runden, das sind 100,56km. Sie beendete sie den Lauf nach dem Motto „Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“.
„Die Beine hätten gerne noch weiter gemacht, vielleicht beim nächsten Mal. Ich komme bestimmt wieder!“, so Behringer. Der Gesamtsieger des extremen Rennens schaffte 39 Runden (261Kilometer).
Driburger Brunnenlauf: Anspruchsvolle Höhenmeter und starker Doppelsieg
beim Walken
Am Sonntag stand für das Team der Driburger Brunnenlauf auf dem Programm. Über die anspruchsvolle 10,5-Kilometer-Distanz gingen vier Läuferinnen und Läufer, ein Walker sowie eine Walkerin an den Start.
Lena Graute zeigte sich nach dem Rennen beeindruckt: „Was für eine anspruchsvolle Strecke! Gerade am Anfang gab es extrem viele Höhenmeter, die ordentlich Zeit und
Körner gekostet haben. Daher war mir klar, dass es heute nicht um Bestzeiten geht. Mit 1:27 Std. bin ich absolut zufrieden, mein Ziel war das Ankommen.“ Ein großes Lob sprach sie dem Organisator des Lauftreffs vom TV Jahn aus, der die letzten Läufer einsammelte, motivierte und für Sicherheit sorgte.
Jessica Fehlau und Svenja Borris liefen die anspruchsvolle Strecke gemeinsam und überquerten nach 1:08:56 Stunden die Ziellinie. Bastian Knuth, der sich kurzfristig für den Start entschieden hatte, finishte in starken 54:05 Minuten und verpasste das Podium in seiner Altersklasse nur knapp.
Einen grandiosen Doppelsieg gab es für den Verein in der Disziplin Walking. Kerstin Greiwe, die verletzungsbedingt mit dem Laufen noch pausieren muss, bewies einmal mehr ihre Klasse beim Walken. Trotz anfänglicher Blasen – ein klassischer Anfängerfehler mit dem falschen Schuhwerk – biss sie sich durch: „Es waren ja dann nur noch 9 km zu
absolvieren. Der Rundkurs durch die Natur war superschön. Nächstes Jahr hoffe ich, wieder laufend starten zu können.“ Sie sicherte sich in 1:20:49 Stunden den Gesamtsieg bei den Frauen. Bei den Männern triumphierte Walter, der für die kräftezehrende Strecke 1:18:11 Stunden benötigte und damit Gesamtsieger wurde.
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