RunArtist wieder unterwegs: St. Gallen – Blankenese - Ostwestfalen

Eigentlich wollte Svenja an einem Trainingslager in der Schweiz teilnehmen, doch es waren zu wenig Teilnehmer gemeldet und es fiel aus. Doch da sie die Berge mag, entschied sie sich, ihren Urlaub dort zu verbringen. Auf einer Wanderung kam sie mit der Wanderführerin ins Gespräch, die vom dem Churfirsten-Trail Run (benannt nach der Bergkette im Kanton St. Gallen) erzählte. Borris äußerte Interesse, daran teilzunehmen. Die Wanderführerin bot an, dort gemeinsam hinzufahren. Gesagt, getan und so ging es Samstag um 5.30 Uhr mit dem Auto nach Wildhaus.  Bei bestem Wetter war um 9.00 Uhr der Start und es ging unter dem Ansporn der Zuschauer und der Kühe am Wegesrand mit ihren Glocken auf die 24 Kilometer lange Strecke mit 1.200 Höhenmetern rauf und natürlich auch wieder runter. Der Lauf nennt sich Panorama- Trail und an diesem Tage macht er seinem Namen alle Ehre – am Berg hatte man ein phänomenales Panorama. Die 1.200 Höhenmeter waren auf die ersten 13 Kilometer verteilt, was die Steigungen, insbesondere im Freien bei strahlendem Sonnenschein, zu einer echten Herausforderung machte. Die gesamten Höhenmeter waren danach dann auf technischen Trails über Steine, enge Wurzel-Passagen und lange Wiesenstücke wieder bergab ins Ziel zurückzulegen. Nach 3:21 Stunden kam Svenja ins Ziel, als zweite Deutsche von insgesamt neun deutschen Teilnehmerinnen. Sie erzählte nach dem Lauf: „Ich bin unendlich dankbar, dass ich durch Zufall und durch die Wanderführerin an diesem tollen Event teilnehmen konnte!“ 

 

Lena wagte sich auf die 10 km Strecke beim Grafschaftslauf. Dieser wird an der Ostwestfalenhalle in Kaunitz gestartet und endet beim Schloss in Schloß Holte- Stukenbrock. Gleich zum Start gab es einen kräftigen Regenguss – also perfektes Laufwetter. Graute kam gut in den Lauf, doch bald merkte sie, ihr anvisiertes Ziel war zu hochgesteckt, dafür hatte sie im Sommer zu wenig trainiert. Doch am Ende war sie mit der Zeit von 1:12 Stunden zufrieden. 

Überschattet wurde das Event durch einen medizinischen Notfall einer Zuschauerin im Zielbereich. Deshalb endete das Event ohne Musik und Siegerehrung. 

Ulli bestritt wieder einmal den Heldenlauf in Blankenese, aber diesmal nur die 11 km, statt den Halbmarathon. Eigentlich wollte er den Lauf zusammen mit einem Ex-Kollegen und Freund zusammenlaufen. So wie 2010, damals mit dem Symrise Firmenteam. Doch der Kollege verletzte sich und konnte nicht starten. Dafür sprang dann Sina, die Tochter von Ullis Freundin ein und es wurde anstrengender, aber auch schneller als geplant. Trotz der Anstrengung gab es noch den ein oder anderen Fotostopp auf der anspruchsvollen, aber aussichtreichen Strecke. Nach 1:06:22 kamen beide ins Ziel, Ulli sogar noch als Dritter seiner Altersklasse. 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 01. September 2026

Bild zur Meldung

Weitere Meldungen