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Trotz Sturmböen und Trainingspause: Mit Kampfgeist und Regenbogen kommt Lena ins Ziel

Trotz Sturmböen und Trainingspause: Mit Kampfgeist und Regenbogen ins Ziel

​Meteorologisch hatte der diesjährige Hella Halbmarathon in Hamburg die volle Bandbreite zu bieten: Von strahlendem Sonnenschein über plötzlichen Nieselregen bis hin zu kräftigen Sturmböen mit bis zu 70 km/h wurden die Läuferinnen und Läufer auf eine harte Probe gestellt. Doch für Lena ging es an diesem Wochenende um weit mehr als nur das Wetter – es war ein persönlicher Triumph über die eigenen Zweifel.

​Nach einer fast vierwöchigen, krankheitsbedingten Trainingspause stand die Läuferin mit gemischten Gefühlen an der Startlinie. Was ursprünglich als ambitionierter Lauf geplant war, wandelte sich in eine mentale Herausforderung mit viel Respekt vor der 21,0975 Kilometer langen Distanz. Die ursprünglich anvisierte Wunschzeit war gestrichen, das neue Credo lautete schlicht: Durchhalten und Ankommen.

​Starke 16 Kilometer und wertvoller Support an der Strecke

​Auf den ersten zwei Dritteln der Strecke lief es überraschend gut. Erst ab Kilometer 16 forderte die Zwangspause ihren Tribut. Es begann ein harter Kampf, bei dem Zähne zusammenbeißen und kurze Gehpausen zum Schlüssel wurden, um Kräfte zu mobilisieren.

​In den schwersten Momenten erwies sich der Support am Streckenrand als entscheidender Motivationsschub: Der unerwartete Jubel einer Arbeitskollegin samt Familie sowie die verlässliche Unterstützung ihres Ehemanns verliehen auf den letzten Kilometern die nötige zweite Luft. Auch wenn die Zuschauerränge im letzten Startblock an einigen Abschnitten bereits etwas gelichtet waren, tat das der insgesamt großartigen Stimmung keinen Abbruch.

​Das Bild des Tages: Ein Belohnungs-Regenbogen über dem Ziel

​Nach genau 3:02 Stunden war es schließlich geschafft: Der emotionalen Überquerung der Ziellinie folgte ein beinahe magischer Moment, als ein farbenprächtiger Regenbogen über dem Zielbereich aufzog – die perfekte Belohnung für einen außergewöhnlichen Kraftakt.

​Für Lena bleibt nach diesem Wochenende vor allem ein Fazit stehen: Ein rundum großartiges Erlebnis, das bewiesen hat, wie viel Stärke und Durchhaltevermögen in ihr stecken.

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Veröffentlichung

Do, 29. Oktober 2026

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