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Vom Regenchaos in die „gudde Stub“: Melli überzeugt beim Frankfurt Marathon mit starker zweiter Hälfte

Der „wöchentliche“ Marathon führte Melli beim diesjährigen Mainova Frankfurt Marathon durch ein Wechselbad der Gefühle und des Wetters. Trotz widriger äußerer Bedingungen zu Beginn veredelte die Langstreckenläuferin ihr Rennen mit einem beeindruckenden Negativsplit und einem stimmungsvollen Einlauf in die Frankfurter Festhalle.

​Der Startschuss im hessischen Dauerregen stellte die Läuferinnen und Läufer vor unerwartete Herausforderungen. Bedingt durch die Dynamik im Starterfeld geriet Melli früh in ein hohes Anfangstempo. Auf den extrem glitschigen Fahrbahnen der Bankenmetropole, die sich stellenweise wie eine Seenplatte präsentierten, forderte der rutschige Untergrund bei der Wahl des Schuhwerks vollen Fokus, doch Melli wählte falsch, ihren schnellen Schuhe hatten zu wenig Grip. Die erste Hälfte entwickelte sich so zu einem intensiven Kraftakt.

​Mit dem Erreichen der Halbmarathon-Marke wendete sich das Blatt: Der Regen wich der Sonne und Behringer fand optimal in ihren Rhythmus. Während viele Teilnehmende ab Kilometer 30 dem kräftezehrenden Streckenprofil und den Bedingungen Tribut zollen mussten, spielte sie ihre Ausdauerstärke voll aus. Dank einer hervorragenden Renneinteilung sammelte sie auf den verbleibenden Kilometern kontinuierlich Plätze ein und absolvierte die zweite Hälfte deutlich schneller als die erste.

Getragen wurde die Läuferin dabei von der mitreißenden Kulisse entlang der Strecke. Die Frankfurter Zuschauer verwandelten den Kurs in eine Partyzone und sorgten mit lautstarker Unterstützung für zusätzliche Motivation.

​Der emotionale Höhepunkt wartete wie gewohnt am Ziel: Der Einlauf, nach 4:08 Stunden, auf dem roten Teppich in der stimmungsvoll ausgeleuchteten Festhalle – der „gudden Stub“ Frankfurts – belohnte für die Strapazen. Nach dem Empfang der Skyline-Medaille sowie der verdienten Zielverpflegung klang der Renntag in geselliger Atmosphäre aus.

​Selbst die anschließenden Verzögerungen bei der Bahnheimreise taten der positiven Bilanz keinen Abbruch. Im Austausch mit Mitreisenden und anderen Finishern zeigte sich einmal mehr der verbindende Charakter des Laufsports.

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Veröffentlichung

Do, 29. Oktober 2026

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