Auch Thomas war in Frankfurt dabei

Auch Thomas startete in Frankfurt. Es war der vierte Marathon seiner Laufkarriere, der erste für den RunArtist, doch dieser Lauf in der Mainmetropole dürfte ihm noch lange in Erinnerung bleiben. Vom nassen Start über familiäre Unterstützung an der Strecke bis hin zum verdienten „Zielbier“ – der Frankfurt Marathon forderte dem Läufer alles ab.

​Wasserschlacht zu Beginn und Wetterglück

​Bereits der Start stellten ihn vor eine harte Bewährungsprobe. „Es war eine harte Nummer, mit vollen Schuhen zu starten“, berichtet Thomas im Rückblick. Der Dauerregen machte den Asphalt zunächst ungemütlich. Umso dankbarer war er für seine Ausrüstung: „Zum Glück hatte ich Handschuhe, Schal und Mütze dabei.“

​Die Wettergötter hatten dann aber ein Einsehen mit dem Läuferfeld: Nach rund einer Stunde hörte der Regen auf, und im Laufe des Rennens zeigte sich sogar vereinzelt die Sonne.

​Konstantes Tempo bis Kilometer 36

​Bis zur Marke von Kilometer 36 lief für Thomas alles nach Plan. Er hielt ein konstantes Tempo, auch wenn die Anstrengung unübersehbar war: „Die Herzfrequenz war durchgehend bei 170“, schmunzelt er. Doch das harte Training zahlte sich aus – er blieb von Krämpfen verschont und konnte das Rennen erfolgreich beenden.

​Mit einer starken Zeit von 3:43 Stunden stellte Thomas einen persönlichen Rekord auf: „Mein bisher bester Marathon!“, freut er sich.

​Großer Support und logistischer Abenteuer-Heimweg

​Ein wichtiger Rückhalt auf den 42,195 Kilometern war das Publikum, insbesondere die familiäre Unterstützung. Sein Bruder war gemeinsam mit seiner Freundin und weiteren Begleitern an die Strecke gereist, um für Stimmung zu sorgen. „Die sind kreuz und quer mit den Bahnen gefahren, um mich immer wieder anzufeuern“, zeigt sich Thomas begeistert.

​Nach dem Zieleinlauf stand traditionell ein Zielbier auf dem Programm, bevor der Heimweg antrat. Dieser gestaltete sich allerdings als kleine Odyssee: Wegen dem Bahn-Chaos strandete Thomas auf dem Weg nach Hause gleich mehrfach. Am Ende musste ihn seine Freundin abholen, weil mit den Bahnen schlicht nichts mehr ging.

​„Da ging am Schluss gar nichts mehr“, so Thomas. Doch das nimmt er mit Humor, denn trotz aller Strapazen überwiegt das positive Gefühl: „Es war ein geiles Erlebnis.“

​Jetzt heißt es für den Finisher erst einmal: Akkus aufladen und auskurieren. Denn Thomas blickt schmunzelnd auf die anstehenden Tage voraus: „Jetzt erst mal erholen vom Muskelkater meines Lebens!“

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Veröffentlichung

Do, 29. Oktober 2026

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