Hannover Marathon 2026
Hannover Marathon 2026
Nach der tollen Veranstaltung in der Vorwoche, dem Paderborner Osterlauf, folgte der nächste Frühlingslauf-Klassiker. Fast 34.000 Starter und Starterinnen und ca. 200.000 Zuschauer sorgten für eine Volksfest- Atmosphäre. Auf allen Strecken vertreten waren natürlich auch hier Athleten von uns.
Youngster Rocky ging über die 10 km an den Start. Es war der erste Start für ihn über diese Strecke. Er wollte einfach mitlaufen und die Atmosphäre genießen, doch als er merkte, dass er zur Hälfte der Strecke noch gute Beine hatte, zog er das Tempo an und kam nach 57:00 Minuten ins Ziel, wo er zufrieden und stolz den verdienten Lohn, die Medaille entgegennahm.
Bastian hatte lange keine Wettkämpf bestritten. Nach seinem Marathon war er trainings- und wettkampfmüde, es fehlte die Motivation. Zum Jahresanfang nahm er das Training wieder auf und entschied sich für die 10 km beim Frühlingsklassiker. Er wusste, dass er keine Bäume ausreißt und nahm eine Zeit zwischen 43:30 und 44:00 Minuten ins Visier. Der erste Kilometer lief, wohl auch aufgrund der hohen „Verkehrsdichte“ recht bummelig. Bis Kilometer neun lief es gut, doch der letzte Kilometer war dann einfach zu langsam. Mit der Zeit von 44:15 Minuten war er dann auch nicht zufrieden. „Eigentlich wie immer, meine gesetzten Ziele werden in Hannover traditionell nie erreicht“, meinte Basti nach dem Lauf.
Daniela wollte eigentlich auch den Halbmarathon laufen. Doch sie war beim Buchen nicht schnell genug. Aber um nicht auf die gute Stimmung dieser Veranstaltung zu verzichten, entschied sie sich spontan für die 10 km Lauf. Unter einer Stunde, so war ihr Training ausgerichtet und das sollte auch gelingen. Ohne „voll auf die Tube zu drücken“ kam sie nach 59:39 Minuten ins Ziel. Vorteil des frühen Starts – sie konnte noch unsere anderen Athleten und Athletinnen anfeuern
Die meisten Starter hatte der RunArtist auf der Halbmarathon Strecke. Chantal, die beim Osterlauf noch 10 km lief, wollte sich nun beim Halbmarathon beweisen. Die ersten 12 km liefen ziemlich locker, ihre Wunschzeit zwischen 1:50 und 1:53 Minuten schien im Bereich des Möglichen. Doch dann rebellierte der Magen, sie musste Tempo rausnehmen und den ein oder anderen Stopp einlegen. Den Rest des Laufes ging es dann nur noch um den Spaß und die Zeit von 1:57:30 Stunden war dann nicht zufriedenstellend, aber eigentlich auch Nebensache.
Nach ihrem letzten Halbmarathon vor drei Jahren wollte es Gabriele noch einmal versuchen. Es war ihr erster RunArtist Start. Das Besondere an diesem Lauf, ihr Sohn Moritz lief seinen ersten Wettkampf überhaupt zusammen mit der Mutter. Beide liefen ein gleichmäßiges Tempo und kamen nach 2:15:41 Stunden ins Ziel.
Christina ging nicht ganz fit ins Rennen. Bis kurz vor dem Start stand es noch in den Sternen, ob sie überhaupt mitlaufen kann. Doch sie wollte es versuchen. Vom Start weg hörte sich auf ihren Körper, wollte in einem kontrollierten Tempo laufen. Sie wusste, ich kann nicht ans Limit gehen. Je länger das Rennen lief, desto mehr spürte sie das Knie und war dann froh, nach 2:02:50 Stunden endlich im Ziel zu sein. Aber im Nachhinein war sie zufrieden, dass sie unter diesen Umständen den Lauf bewältigt zu haben.
Stolz auf ihre zweitbeste Halbmarathonzeit, 1:49:05, war Sina, obwohl sie sich eine neue Bestzeit erhofft hatte. Danach sah es auch bis zur Hälfte aus, doch dann kam ein leichter Einbruch und sie musste sich bis ins Ziel richtig durchbeißen. „Dann halt beim nächsten Mal,“ so Sina nach dem Lauf, obwohl sie beim Zieleinlauf dachte, „nie wieder“. So schnell kann sich die Meinung ändern.
Catharina und Tahnee beschlossen schon vor dem Lauf, ihren ersten Halbmarathon gemeinsam zu bestreiten. Für beide war es der längste Lauf überhaupt. „2:15 Stunden, das sollten wir schaffen“, so die Vorstellung der Beiden. Doch es kam besser, motiviert und angetrieben durch die vielen Zuschauer an der Strecke, kamen sie nach 2:11:26 Stunden mehr als zufrieden ins Ziel. Das macht Lust auf mehr.
Weiter für den RunArtist am Start waren Anne, die nach 1:53:42 Stunden finishte und Antje, die voll motiviert nach 2:16:54 Stunden das Ziel erreichte.
Eine Starterin hatte wir mit Melanie auch beim Marathon. Natürlich hatte da wieder die Glücksfee ihre Finger im Spiel, diesmal war es die Fee vom NDR-Team. Wie so oft, sollte es für sie ein Genussmarathon werden. Ganz hinten stellte sie sich auf. Nach drei Kilometern hatte sie einen Marathon Neuling an ihrer Seite. „Vor lauter Quasseln habe ich nicht auf die Pace geachtet. Erst beim Halbmarathon, den ich zusammen mit dem Erstling nach 2:00:30 Stunden absolvierte, stellte ich fest, dass es ja ganz gut lief. Also ein Koffeingel genommen und schneller geworden. Kurz vorm Ziel merkte ich, ich kann unter vier Stunden bleiben und ich gab noch mal Gas.“ Nach 3:59:04 Stunden erreichte sie dann das Ziel, was bedeutet, dass Melli in der zweiten Hälfte schneller war.
Bezeichnend für den RunArtist ist, dass zehn Frauen und nur zwei Männer am Start waren, ein Verhältnis, dass auch die Trainingsbeteiligung widerspiegelt.
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